Aromen aus Winter- & Weihnachtszeit

WinterlandschaftSchließen Sie kurz die Augen und denken Sie an Winter und Weihnachten. Was fällt Ihnen ein? Schneebedeckte Straßen, ein Schneemann, eine Schneeballschlacht vielleicht? Ein Tannenbaum, ein Adventskranz, Plätzchen und Glühwein? Wir alle verbinden mit der kalten Jahreszeit eine Vielzahl von besonderen Gerüchen – ein Beitrag von Carolin Mündemann.

Riechen ist mit Fühlen verknüpft

Auf Düfte reagiert niemand neutral, wir alle sind geprägt von den Gerüchen unserer Kindheit und den Aromen, die wir im Laufe unseres Lebens kennengelernt haben. Ein Duft ist immer mit einer Erinnerung bzw. einer Emotion verbunden. Denn wenn der Mensch einen Geruch zum ersten Mal wahrnimmt, dann befindet er sich natürlicherweise in einer bestimmten emotionalen Situation. Diese wird gemeinsam mit dem Geruch abgespeichert und auf diese Weise ist dann der Duft mit diesem Gefühl verknüpft. Ein Geruch kann einen sogar in längst vergangene Situationen zurückversetzen. Dieser sog. Proust-Effekt beschreibt die Erinnerung an Erfahrungen, die im Unterbewusstsein abgespeichert, aber nicht zugänglich sind, ausgelöst durch ein Dufterlebnis.

Wie funktioniert Riechen überhaupt?

Eigentlich handelt der Mensch immer „der Nase nach“ – was natürlich kaum jemand bewusst ist. Der Geruchssinn schützt vor Gefahren, wie z.B. Feuer, Rauch, Gas oder verdorbenem Essen, ist aber gleichzeitig eng mit unseren Gefühlen und Erinnerungen verbunden und hat sogar einen Einfluss auf unsere Partnerwahl. Der Geruchssinn verschafft einem den ersten Eindruck, denn es ist der unmittelbarste der menschlichen Sinne. Zum Beispiel können wir 0,000000002 Gramm Vanillin pro Kubikzentimeter Luft wahrnehmen. Dabei gelangen 10 Prozent der Luft, die wir einatmen, direkt zur Riechschleimhaut und von dort über den Riechkolben ins Gehirn. Über diesen Weg speichern wir Gerüche ab bzw. erinnern uns später daran. Die weitere Atemluft geht in die Lunge, von wo die Duftmoleküle ins Blut gelangen. Und diese machen sich über den Blutkreislauf dann ebenfalls auf den Weg ins Gehirn. Diese Art der Aufnahme steht wiederum in engem Zusammenhang mit der Aromatherapie, denn Gerüche können auch zu bestimmten medizinischen Zwecken eingesetzt werden.

Wie riecht eigentlich „Winter“?

ZimtIn den Bergen riecht „Winter“ nach kühler, klarer Luft. Beim Skifahren riecht man Skiwachs und Jagertee. In der Stadt riecht der Winter immer etwas feucht und moorig durch die herabgefallenen Blätter. In der Vorweihnachtszeit riecht es nach Weihnachtsgebäck und Kerzen, nach Tannennadeln und Orangen. Und auf dem Weihnachtsmarkt riecht es immer ein wenig nach Bratwurst und Glühwein, oder finden Sie nicht? In diese Jahreszeit gehört einfach eine ganze Symphonie an Wohlgerüchen.

Winter- und Weihnachtsaromen

Es gibt Gerüche, die etikettiert das Gehirn automatisch mit „Weihnachten“ und „Winter“. Glühwein z.B. riecht dabei nach warmem Wein, dazu Orangen, Nelken und Zimt. Und dann fällt einem dazu vielleicht die Rodelpartie am Neujahrstag ein. Oder ein frischer Adventskranz: Der Raum, in dem er aufgestellt wird, wird einige Zeit nach Bergwald riechen und bringt so das Flair des letzten Skiurlaubs in die eigenen vier Wände. Kerzen riechen z.B. auch meistens. Sie bringen in Form von Bienenwachs einen warmen, goldgelben angenehmen Duft nach Hause.

Diese Winter- und Weihnachts-Aromen haben wir für Sie in unserem Shop zusammengestellt

Zimt

Weihrauch

Vanille

Kardamom

Nelke

Orange

Mandarine

Lebkuchen & Gewürze

Mandel

Übrigens: Wenn man vor einer Kerzenflamme ein Stück Orangenschale knickt, dann zischt es ein bisschen… und ein sanfter Duft von Orange und Advent und Winter verbreitet sich im Raum. Viel Spaß dabei!

Und wer weiterlesen möchte, dem empfehle ich diesen Artikel aus der Welt!

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